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Wozu dieses Buch?

Sie finden, dass das Leben schön, einfach, interessant und leicht ist?
Wenn das so ist, brauchen Sie dieses Buch nicht zu lesen, denn Sie haben das Glück, von Natur aus alle Mittel zu besitzen, um mit Freude und Erfolg durchs Leben zu gehen.

Wahrscheinlicher aber ist, dass Sie gar nicht finden, dass das Leben so einfach ist. Sie denken vielleicht, dass Ihre Lebensumstände annehmbar sind, dass es auf Erden viel unglücklichere Menschen als Sie gibt, aber trotzdem gelingt es Ihnen nicht, das Glück zu finden.

Sie denken vielleicht, dass man da nichts machen kann, dass das Leben hart ist, ein „Tal voller Tränen“ und dass das ganz normal ist.

Sind Sie die Art von Mensch, die sich nicht würdig fühlt, geliebt zu werden, glücklich zu sein und Erfolg zu haben? Oder haben Sie sich schon so weit gehen lassen und vernachlässigt, dass Sie nicht mehr glauben, jemals wieder auf die Beine zu kommen?

Sind Sie die Art von Person, die sich nicht ändern will? Warum soll ich mich ändern, wenn es mir gar nicht so schlecht geht? Warum sich ändern, wenn es doch so viel leichter ist, zu sagen, dass sich zuerst die anderen ändern sollen? Warum sich ändern, wenn es so viel bequemer ist, sich nicht in Frage zu stellen, alles für mies zu halten, zu sagen, dass es auf der Welt noch nie so viel Unmenschlichkeit, Respektlosigkeit und Kriege gegeben hat?

Oder sind Sie zwar eher glücklich und erfolgreich im Leben, suchen aber nach mehr? Vielleicht nur etwas inneren Frieden?

Eines weiß ich genau. Wo Sie sich in den obigen Beschreibungen auch verorten, egal, wie alt Sie sind, was Ihre Lebensumstände sind, Ihre Lage und Ihre Vergangenheit : Jeder Mensch will glücklich sein und Erfolg haben.

Noch etwas anderes weiß ich genau : Jeder kann, wenn er es nur will, sein Leben stark verbessern. Dazu genügt es, kleine Details in seinen Denkgewohnheiten zu verändern.

Aber wozu dann dieses Buch?
Ich gehöre sicherlich zu denjenigen, die mehr wollen, denn kaum konnte ich lesen, habe ich zu suchen begonnen. Warum sind wir hier? Was ist das Ziel des Lebens? Warum geht es uns zu gewissen Zeiten gut und zu anderen weniger? Aber vor allem versuchte ich schon zu verstehen, ob es möglich ist, auf das, was mit uns geschieht, einzuwirken, ob es Mittel gibt, damit es einem gut geht, um Erfolg zu haben und glücklich zu sein.

Mit 15 suchte ich – Jugend verpflichtet – bei den Außerirdischen, Lobsang Rampa, paranormalen Erscheinungen, kurz, bei etwas nebulösen Theorien. Mir war das damals nicht klar, aber alle diese Bereiche haben einen gemeinsamen Nenner, und zwar den der Flucht vor der Realität, des Glaubens an eine gewisse Magie, die die Welt verzaubern sollte. Mein Ziel war sicher, einer Welt zu entfliehen, die mir nicht gefiel oder mir Angst machte, einer Welt, in die ich nicht eintreten wollte, dieser so ernsten, traurigen und poesielosen Welt der Erwachsenen.

Zwischen 17 und 20 las ich hauptsächlich psychologische und philosophische Bücher, Bücher über Religion und Spiritualität. In allen Bibliotheken der Region hatte ich einen Mitgliedsausweis und ich verschlang alles, was von fern oder nah mit der Verbesserung des Lebens zu tun hatte. Glücklich zu sein und Erfolg zu haben, sollte das nicht das größte und vielleicht das einzige wirkliche Projekt seines ganzen Lebens sein? Das dachte ich und 40 Jahre später denke ich es immer noch.

Um ein solches Projekt zum Erfolg zu führen, muss man natürlich arbeiten und sich bilden, indem man Bücher liest. Ich habe so viele verschlungen, dass mich eine kleine Berechnung mit 20 Jahren feststellen ließ, dass alle gelesenen Bücher aufeinandergestapelt „immerhin“ die 2,50 m Deckenhöhe meines Studentenzimmers erreichten.

Zwischen 20 und 35 habe ich weiterhin gelesen, aber vielleicht ein bisschen weniger. Aber ich habe damit begonnen, über diese Lektüren nachzudenken, sie in meinem Kopf herumzuwälzen und alles ein bisschen zu filtern. Welche Elemente konnten für mein alltägliches Leben nützlich sein und welche dienten nur dazu, meinen Verstand zu nähren oder zu beruhigen?

Ich lebte in der Schweiz unter eher günstigen Umständen und fand das Leben nicht besonders schwierig oder unangenehm. Aber ich habe bald gemerkt, dass manche, die in denselben Lebensumständen wie ich lebten, nur damit beschäftigt waren, sich zu beklagen und das Leben hart und unangenehm zu finden.

Nach 35 kamen die Familie und die Kinder, mit allen Sorgen, die das mit sich bringt. Ich war auch zweimal arbeitslos und habe damals im Fernsehen Menschen in derselben Situation wie mich gesehen, die ins Bodenlose abstürzten. Ich dagegen konnte sehr gut damit umgehen.

Ich muss dazusagen, dass ich mir im Verlauf der Zeit eine Liste schöner positiver Sätze zusammengestellt hatte, die mir in den schwierigsten Momenten enorm halfen. Ich las sie fast nie, aber ich verinnerlichte ihr Prinzip. Ich hatte mir sozusagen dank meiner Lektüren eine gute psychologische Situation verschafft. Die anderen beweinten bei der geringsten Schwierigkeit ihr Schicksal und schimpften über die Ungerechtigkeit der Welt. Ich dachte positiv und habe in aller Seelenruhe weitergemacht. Hatte ich eine Methode gefunden, um den Schwierigkeiten des Lebens standzuhalten? Hätte ich dieselben Fähigkeiten besessen, ohne ein einziges Buch über Philosophie oder Persönlichkeitsentwicklung zu lesen?

Mit 45 holte ich meine Notizen wieder hervor. Ich analysierte meine Liste, um zu überprüfen, ob ich alles nutzte, was auf ihr zu finden war. Ich begann damit, auszulichten und mir eine Kurzzusammenfassung zusammenzustellen, die ausschließlich verwendbare Dinge enthielt. Eine kondensierte Zusammenfassung, die man nur ein- oder zweimal pro Monat liest und die uns die übrige Zeit in Schwung hält. Ich las weiterhin und stieß auf Lieben was ist von Katie Byron. Dieses Buch hat etwas in mir ausgelöst. Trotz all dem, was ich über das Loslassen wusste, ist es Katie gelungen, mir etwas verständlich zu machen, was ich über das echte Loslassen noch nicht wusste. Es gab also eine ganz einfache, gar nicht akademische Schreibweise, die die Dinge besser erklärte als Dutzende anderer Bücher? Lieben was ist, begleitet von Denke nach und werde reich von Napoleon Hill und Grenzenlose Energie von Anthony Robbins reichten für sich schon aus, um die Hälfte der Philosophie zusammenzufassen, für deren Aufbau ich fast 40 Jahre gebraucht hatte.

Ein paar Jahre später holte ich meine Zusammenfassung erneut hervor, strich sie noch einmal zusammen, angereichert mit den Konzepten von Katie Byron, des in der Zwischenzeit entdeckten Eckhart Tolle, sowie persönlichen Erfahrungen. Ich besaß nun ein Dokument, das mir sehr gut, konkret und verwendbar erschien. Ich sagte mir, dass es nun an der Zeit sei, diese Art von Lektüre einzustellen, da ich durch sie nichts mehr neues erfuhr, dass ich mich vielmehr daran machen sollte, diese wunderbaren Konzepte, die ich seit Jahrzehnten zusammengestellt hatte, anzuwenden. Und vor vier Jahren, so erinnere ich mich, dachte ich eines Tages, dass es sehr schade wäre, wenn Menschen und vor allem junge Leute ebenso viel Zeit dafür bräuchten wie ich, um diese Werkzeuge herzustellen, die mir im alltäglichen Leben so sehr von Nutzen waren.

Noch ein weiteres Jahr verstrich, bevor ich mir sagte : „Und wenn ich ein Buch schriebe? Ich bin kein Schriftsteller, kein Autor, kein Journalist, kein Psychologe, kein Philosoph. Aber mein Dokument, mein gesunder Menschenverstand und die technische Seite meiner Ausbildung könnten sich als Vorteil dabei erweisen, anderen die Funktionsweise all dessen, was ich entdeckt hatte, zu erklären“. Ein Teil der Bücher, die ich gelesen hatte, waren völlig unverdaulich, denn sie schienen, von Nobelpreisträgern geschrieben zu sein oder als wissenschaftliche Dissertationen zu dienen. Andere redeten nur von Geld, aber überhaupt nicht vom Glück. Vielleicht fehlte noch ein Buch. Ein Buch, das wie Katie, Napoleon und Anthony sprechen würde, das aber darüber hinaus die Unzahl kleiner Konzepte enthalten würde, die ich während all dieser Jahre hatte erwerben dürfen.

Es war mir unvorstellbar geworden, dass „40 Jahre Arbeit“ am Ende in einer Schublade verschwinden sollten, nur zu meinem Eigengebrauch. Diesmal holte ich also mein Dokument mit der Idee wieder hervor, ein Buch daraus zu machen. Zwei Jahre lang habe ich alles umgearbeitet.

Ich hoffe, dass dieses Buch Ihnen gefallen wird und dass es Ihnen erlauben wird, direkt auf Glück und Erfolg zuzusteuern.

 
Raphaël Savoy
Raphaël Savoy, geboren am 27.12.1962 in Chermignon im schweizerischen Kanton Wallis.
Ausbildung Elektronik-Ingenieur und Software-Ingenieur.
Aktueller Beruf Software-Ingenieur in einem Versicherungsunternehmen.
Andere Tätigkeiten Autor dieses Buches.
Meine Leidenschaften Das Leben, denn in ihm leben wir.
Der Sport, denn in seinen Momenten fühlen wir uns wirklich lebendig.
Vorhaben Wahrscheinlich kein Buch mehr zu schreiben, denn wie es der Untertitel dieses Buches sagt, glaube ich, alles darin gesagt zu haben, und ich denke nicht, über 40 weitere Jahre verfügen zu können, um noch ein anderes zu schreiben.
Diesen Blog zu pflegen, um die im Buch erklärten Techniken zu präzisieren und mit den Lesern in Kontakt zu bleiben.
Dieses Buch in weitere Sprachen übersetzen zu lassen, sobald es die Verkäufe der bereits bestehenden Versionen erlauben.
Zu leben, Sport und zahlreiche andere Aktivitäten durchzuführen, glücklich und erfolgreich zu sein.
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